25 Jahre Hoffnung stiften Damit das Leben junger Menschen gelingt

Einfach stiften, sinnvoll vererben für das Wohl benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Rund 200 große und kleine Stiftungen gehören zum Don Bosco Stiftungszentrum. Stiften in der Gemeinschaft und mit Don Bosco – seit 25 Jahren eine tolle Idee.

Unsere Stifterfamilie trägt dazu bei, dass Hoffnung wachsen kann – heute und in Zukunft. Dafür bin ich sehr dankbar.

Lächelnder älterer Mann mit weißen Haaren und Brille, blauem Hemd und brauner Jacke, vor verschwommenem grünen Hintergrund.
Pater Claudius Amann
Vorstandvorsitzender der Don Bosco Stiftung

25 Jahre Don Bosco Stiftung Halt, Hoffnung und Chancen für Kinder und Jugendliche

Das Don Bosco Stiftungszentrum begeht 2026 ein besonderes Jubiläum: Seit 25 Jahren engagieren sich Menschen unter seinem Dach für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Es berät bei den ersten Schritten, unterstützt bei der Gründung, übernimmt Verwaltung und rechtliche Aufgaben und sorgt für eine verlässliche Umsetzung der Förderzwecke.

Rund 200 Stiftungen sind heute im Don Bosco Stiftungszentrum vereint. Sie ermöglichen verlässliche Förderung dort, wo junge Menschen Unterstützung brauchen. Allein im Jahr 2025 wurden 2,6 Millionen Euro ausgeschüttet. Das Stiftungsvermögen beträgt rund 72 Millionen Euro. 

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„Wir wollen, dass junge Menschen hoffnungsvoll in die Zukunft blicken" Pater Claudius Amann über Verantwortung und Hoffnung

Pater Claudius Amann, Vorstandsvorsitzender der Don Bosco Stiftung, beschreibt im Video das große Vertrauen, das Stifterinnen und Stifter der Stiftung entgegenbringen. Er versteht seine Rolle als verbindendes Element zwischen allen Beteiligten.

Grundlage der Arbeit sind die Werte Don Boscos, die heute neu formuliert werden: Herz, Haltung und Hoffnung. Ziel bleibt, jungen Menschen Orientierung zu geben und ihnen Zuversicht für die Zukunft zu ermöglichen.

Don Bosco Stiftung

„Ich habe eine neue Familie gefunden, die Stifterfamilie" Agnes Fischer über ihren Weg mit der Don Bosco Stiftung

Dr. Agnes Fischer wurde 2018, ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes Franz Josef, Teil der Don Bosco Stifterfamilie. Im Video schildert sie, wie sie die Gemeinschaft als bereichernd erlebt und ihre Erfahrungen weitergibt. 

In einem Gespräch mit einer Bekannten, die unsicher im Umgang mit ihrem Erbe war, erläutert sie Möglichkeiten des Stiftens. Nach einer Phase der Überlegung entscheidet sich diese zum Stiften – und empfindet vor allem eines: Erleichterung und Klarheit.

Franz Josef und Dr. Agnes Fischer Stiftung

„Das Geld allein verändert nichts – entscheidend sind die Menschen" Philipp Hof über die Idee hinter dem Don Bosco Stiftungszentrum

Philipp Hof, Geschäftsführer des Haus des Stiftens und Mitgründer des Don Bosco Stiftungszentrums, beschreibt im Video das Zusammenspiel von Förderern und Projektverantwortlichen als zentralen Erfolgsfaktor. Entscheidend sei nicht allein das Geld, sondern das Engagement der Menschen vor Ort. Rückblickend habe sich die anfangs neue Idee bewährt: Heute zeigt sich, wie wirkungsvoll gemeinsames Handeln für junge Menschen sein kann.

Don Bosco Stiftungszentrum

„Kleine Erfahrungen können Jugendlichen Hoffnung und Zuversicht geben" Martina Edenhofer über die Wirkung von Freizeitprojekten im Salesianum

Martina Edenhofer, Pastoralbeauftragte und Leiterin des Freizeit- und Bildungsbereichs im Salesianum in München, berichtet, wie Freizeitangebote junge Menschen in schwierigen Lebensphasen stärken. Viele kommen in Umbruchsituationen und mit psychischen Belastungen. Durch gemeinsame Aktivitäten, verlässliche Beziehungen und geschützte Räume gewinnen sie Schritt für Schritt Vertrauen und Zuversicht. Möglich wird diese Arbeit auch durch die Unterstützung des Don Bosco Stiftungszentrums.

Salesianum

25 Jahre Hoffnung in Zahlen Eine kleine Bilanz, ein kurzer Rückblick

181
Stiftungen

unter dem Dach der Don Bosco Stiftung

72
Millionen Euro Gesamtkapitel

aller Stiftungen im Don Bosco Stiftungszentrum

37
Millionen Euro Projektförderungen

seit Gründung

2001 Die Gründung

Am 31. Januar 2001 gründen die Salesianer Don Boscos die Don Bosco Stiftung als Dachstiftung für nichtselbstständige (treuhänderische) Stiftungen, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzen. Nur sechs Wochen nach Gründung des Don Bosco Stiftungszentrums errichtet das Ehepaar Dr. Kurt und Elfriede Wiesendanger die erste Stiftung. Im Laufe des Jahres werden 25 Stiftungen gegründet. Der Anfang von etwas Großem. 

Das Foto zeigt den Gründer und ersten Vorstandsvorsitzenden der Don Bosco Stiftung, Pater Herbert Bihlmayer, beim ersten Stiftertreffen 2001. 

2006 100 Stiftungen nach nur fünf Jahren

Heinrich van de Sandt gründet am 18. Januar 2006 die 100. Stiftung, die treuhänderische Don Bosco – Annemarie Wambach Stiftung, die später in eine rechtsfähige Stiftung umgewandelt wird. Ein Zeichen dafür, wie schnell eine gute Idee Kreise zieht.

2009 Reiselust

Gemeinsam unterwegs: Die Don Bosco Stifter unternehmen zum ersten Mal eine gemeinsame Reise. Eine jährliche Tradition ist geboren. 

2011 Zehn Jahre Don Bosco Stiftungszentrum

Eine Dekade des Wirkens für junge Menschen. Etwa 180 Gäste, darunter Karin Stoiber und Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, feiern gemeinsam im Münchner Salesianum. Ein Engagement mit Wirkung: Seit der Gründung konnten über 6,3 Millionen Euro ausgeschüttet werden. Zustiftungen gewinnen an Bedeutung. Seit der Gründung konnten gut 7 Millionen Euro ausgeschüttet werden. Zustiftungen gewinnen an Bedeutung.

2013 Kardinal Charles Maung Bo SDB

Das Don Bosco Stiftungszentrum lädt zur Matinée. Bischof Charles Maung Bo SDB, heutiger Kardinal von Rangun, spricht über Entwicklungen und Hoffnungen in Burma (heutiges Myanmar).

2014 Rom

Unvergessliche Begegnung: Die Stifterreise führt nach Rom. Höhepunkt ist die Generalaudienz beim Papst. 

2015 Solidarität in bewegten Zeiten 

Die Ausschüttungen haben einen deutlichen inhaltlichen Schwerpunkt: Viele Stiftungen unterstützen gezielt unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.

2016 15 Jahre Engagement

In den ersten 15 Jahren des Bestehens des Don Bosco Stiftungszentrums wurden mehr als 15 Millionen Euro für Kinder und Jugendliche bereitgestellt.

2017 Übergabe des Staffelstabes

Nach 16 Jahren leidenschaftlichen Wirkens übergibt Pater Herbert Bihlmayer den Vorstandsvorsitz an Pater Claudius Amann.

2018 Qualität bestätigt

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen verleiht der Don Bosco Stiftung das Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung.

2020 Hilfe unter neuen Vorzeichen

Lockdown. Die Corona-Pandemie schränkt persönliche Begegnungen ein. Gleichzeitig zeigt sich die Stärke der Stifterfamilie: Ihre Förderungen reagieren flexibel auf neue Bedarfe – in Deutschland und weltweit. 

© Klaus D. Wolf

2022 Hohe Förderungen

Die Förderungen erreichen mit 2,68 Millionen Euro einen neuen Höchstwert. Die Stiftungen engagieren sich kraftvoll in der Nothilfe für die Ukraine.

© Klaus D. Wolf

2023 Das Vermögen wächst

Das Gesamtkapital aller Don-Bosco-Stiftungen wächst auf über 65 Millionen Euro. Zustiftungen werden zu einer immer wichtigeren Form des nachhaltigen Gebens.

© Klaus D. Wolf

2024 Abschied vom Gründer

Die Stifterfamilie nimmt Abschied von Pater Herbert Bihlmayer, dem visionären Gründer des Don Bosco Stiftungszentrums, der am 27. August 2024 im Alter von 89 Jahren verstarb. 

2025 Verlässlich wirksam

Acht neue Stiftungen werden gegründet. Ein Trend zeichnet sich ab: Immer mehr Menschen verfügen testamentarisch zugunsten ihrer eigenen Stiftung oder der Don Bosco Stiftung. 

© Klaus D. Wolf

2026 25 Jahre Don Bosco Stiftungszentrum

Ein Vierteljahrhundert Hoffnung stiften – das ist ein Grund zum Feiern. 

Am 8. und 9. Mai kommen wir zusammen zu einem besonderen Don Bosco Stifterfest. 

© Klaus D. Wolf

Hinter jeder Stiftung steht eine persönliche Geschichte und der Wunsch, nachhaltig Gutes zu bewirken.

Dr. Marietta Birner
Rechtsanwältin der Stiftungszentrum.law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Projekte, die Hoffnung schenken So wirkt die Arbeit der Stiftungen

Dass Engagement so wichtig ist wie eh und je, zeigt der Blick auf die Lebenwirklichkeit vieler junger Menschen heute. Globale Krisen, gesellschaftliche Spannungen und psychische Belastungen prägen ihren Alltag. Die folgenden Projekte zeigen, wie und wo Stifterinnen und Stifter Hoffnung schenken. 

Ein Zuhause für Kinder Das Familienhaus „Claudia“ in Constanța (Rumänien)

Im Familienhaus „Claudia“ finden Jungen ein sicheres Zuhause. Nach der Schule erwartet sie ein strukturierter Alltag mit Hausaufgaben, gemeinsamen Mahlzeiten und Freizeitangeboten. Die Kinder und Jugendlichen sind zwischen sechs und 18 Jahre alt und haben oft schwierige Erfahrungen gemacht. Umso wichtiger ist eine verlässliche Begleitung. 

Mehrere Don-Bosco-Stiftungen unterstützten diese Arbeit im vergangenen Jahr: die Elmar und Maria Baur Stiftung, die Familie Born Stiftung Zukunft für Kinder, der Klaus und Brigitte Riede Stiftungsfonds, die Martha und Karl Kemnitz Stiftung sowie die Wolfgang Hedderich Stiftung für die Jugend.

Sprache öffnet Türen Deutschunterricht in der Berufsintegrationsklasse

Viele junge Menschen in der Berufsintegrationsklasse sind motiviert und lernbereit. Dennoch reicht ihr sprachliches Niveau oft nicht für eine Ausbildung aus. Der berufsbezogene Deutschunterricht ist daher zentral. Es geht um Fachsprache ebenso wie um Alltagsthemen der Arbeitswelt. Die Sprachkenntnisse reichen von Grundkenntnissen bis A2, benötigt wird mindestens B1. Entsprechend groß ist der Förderbedarf. 

Dank Unterstützung der Dr. Christian Demleitner Stiftung sowie einer anonymen Stiftung erhalten 15 Schülerinnen und Schüler über ein Jahr hinweg zusätzlichen Unterricht mit vier Wochenstunden. Das verbessert ihre Chancen auf einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben erheblich.

Hoffnungsbrücke für Straßenkinder Rehabilitationszentrum in Kuajok, Südsudan

Im Südsudan wachsen viele Kinder im Schatten von Krieg, Armut und Vertreibung auf. In Kuajok leben zahlreiche Minderjährige auf der Straße – ohne Schutz und oft schwer traumatisiert. 2019 eröffneten die Salesianer Don Boscos dort ein Rehabilitationszentrum. Im Projekt „Hoffnungsbrücke Kuajok“ begleiten sie 35 Jungen zurück in ihre Familien. Auch ehemalige Kindersoldaten waren unter den betreuten Kindern. 

Unterstützt vom Hoffnungsbrücke Kuajok Stiftungsfonds durchlaufen die Jungen ein zehnmonatiges Programm mit intensiver Begleitung. Auch die Familien werden einbezogen. Eine zweijährige Nachbetreuung sichert die Reintegration nachhaltig und eröffnet neue Perspektiven.

Starke Mädchen – wir wachsen gemeinsam Don Bosco Pfaffendorf

Mädchen sind an der Dominikus-Savio-Schule in Pfaffendorf in der Minderheit. Das sonderpädagogische Förderzentrum begleitet Kinder und Jugendliche von der Vorschule bis zur neunten Klasse und stärkt sie in ihrer Entwicklung. Vor diesem Hintergrund entstand das klassenübergreifende Projekt „Starke Mädchen – wir wachsen gemeinsam“. 

Die BIG Stiftung sowie die Erika Metzger Stiftung ermöglichten 2025 die Umsetzung. Über das Schuljahr hinweg fanden vielfältige Aktivitäten statt, darunter ein Besuch im Klettergarten zur Stärkung von Mut und Teamgeist sowie ein Fotoprojekt zur Reflexion von Selbst- und Fremdbild. Ergänzt wird das Programm durch Angebote zur Selbstfürsorge und ein Wendo-Training zur Selbstverteidigung.

Bewegung macht schlau St. Johannesstift Essen

Bewegung und Sport gehören zu Don Bosco wie Herzensbildung oder Begegnung. Wo junge Menschen sich austoben oder gemeinsam spielen, wachsen Selbstvertrauen, Fairness und Zusammenhalt. Entsprechend häufig erreichen das Don Bosco Stiftungszentrum Anträge zur Förderung von Sport- und Bewegungsangeboten. Im Jahr 2025 war der Bedarf besonders hoch, etwa aus Essen, Sannerz, Nürnberg, München oder Jünkerath. Ein Beispiel ist das St. Johannesstift in Essen: Dort wird der Hartsportplatz saniert. 

Die Don Bosco für Borbeck-Stiftung, die Lutz Stiftung sowie eine anonyme Stiftung finanzieren die Maßnahme. Der neue Belag erhöht die Sicherheit für die täglich rund 800 nutzenden Schülerinnen und Schüler deutlich.

Haus der Sonne für Teenager-Mütter Schutzzentrum der Don Bosco Schwestern in Benin

Sie werden Mütter, obwohl sie selbst noch Kinder sind. Für viele Teenager-Mütter in Benin reißt eine frühe Schwangerschaft den Lebensweg abrupt ab. Im „Maison du Soleil“ in Cotonou finden sie mit ihren Babys einen sicheren Ort. Seit 2011 begleiten die Don Bosco Schwestern die Mädchen, die oft Gewalt oder Vernachlässigung erlebt haben. Sie erhalten Unterkunft, Bildung sowie medizinische und psychosoziale Betreuung. Eine Rückkehr in die Herkunftsfamilie vorbereitet. 

Unterstützt wird das Projekt 2025 von der ALDO Stiftung, der Franz und Franziska Partsch Stiftung, der Michael und Margarethe Bajon Stiftung und der Peter Ullmann Stiftung.

© Don Bosco Mission Bonn/Hartmut Schwarzbach

Nachmittags wird’s laut Don Bosco Boys Home Sunyani, Ghana

Tagsüber ist es ruhig im Don Bosco Boys Home in Sunyani, wenn die Jungen im Unterricht sind. Am Nachmittag kehrt Leben ein: Musik, Tanz und gemeinsames Lernen prägen den Alltag. Rund 50 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 20 Jahren finden hier ein Zuhause. Sie besuchen die Schule oder absolvieren eine Ausbildung und werden umfassend begleitet. Feste Strukturen mit Lernen, Freizeit, Gebet und Gemeinschaft geben Halt. 

Im vergangenen Jahr unterstützten die Männig-Stiftung für Don Bosco Ghana sowie eine anonyme Stiftung die Arbeit im Boys Home und trugen dazu bei, den jungen Menschen Perspektiven zu eröffnen.

Barrierefreies Kloster Aktionszentrum im Kloster Benediktbeuern

Barrierefreiheit entscheidet darüber, wer teilnehmen kann. Jährlich übernachten rund 14.000 junge Menschen in der Jugendbildungsstätte des Klosters. Auch Gäste mit Einschränkungen sind darunter. In den letzten Jahren wurden viele Maßnahmen umgesetzt, etwa barrierefreie Zimmer, Rampen und automatische Türöffner. Dennoch bestehen weiterhin Hürden, etwa beim Zugang zum Aktionszentrum und zum Garten. Eine neue Rampe soll künftig Abhilfe schaffen. 

Mehrere Don-Bosco-Stiftungen unterstützen das Vorhaben: die Don Bosco Stiftung Benediktbeuern, die Thomas Mayr Stiftung sowie zwei anonyme Stiftungen. Ihr Engagement ermöglicht mehr Teilhabe für viele junge Menschen.

Orientierung geben Jugend- und Berufungspastoral Don Boscos

Junge Menschen suchen nach Orientierung und Sinn. Um sie auf dem Weg einer möglichen geistlichen Berufung zu begleiten, braucht es neue Zugänge. Digitale Angebote spielen dabei eine wichtige Rolle. Mit Unterstützung der Don Bosco Stifterfamilie werden Internetauftritte weiterentwickelt und neue Projekte initiiert. 

Die Don Bosco Stiftung zur Förderung junger Menschen und geistlicher Berufe unterstützt diese Arbeit kontinuierlich. Neben digitalen Angeboten werden auch persönliche Begegnungen gefördert, etwa bei Wochenenden oder Veranstaltungen wie dem Klostermarkt Zürich, der Mehr-Konferenz in Augsburg oder dem Adoray-Festival in der Schweiz.

© Katharina Gebauer

Straßenmädchen im Maison Laura Vicùna Lubumbashi, DR Kongo

Mitten im Zentrum von Lubumbashi in der Demokratischen Republik Kongo öffnet das Maison Laura Vicùna Straßenmädchen die Türen. Hier nehmen die Don Bosco Schwestern Mädchen auf, die oft jahrelang auf der Straße gelebt haben – rund 50 Mädchen zwischen sechs bis 18 Jahren sind es derzeit. Sie besuchen Schulen in der Stadt, erhalten regelmäßige Mahlzeiten und werden in ihrer Entwicklung begleitet. Wo immer möglich, suchen die Don Bosco Schwestern gemeinsam mit den Familien nach Wegen der Rückkehr. Gelingt dies nicht, bleiben die Mädchen im Maison Laura, bis sie ihre Schulbildung abgeschlossen haben und auf eigenen Füßen stehen können. 

Die 24 – A.R. Stiftung für Straßenkinder fördert das Projekt.

Hier wirken Stifterinnen und Stifter in Deutschland und weltweit

16Mio.
Kinder und Jugendliche

werden weltweit durch Don Bosco betreut, davon allein in Deutschland mehrere Tausend junge Menschen täglich.

7.000
Einrichtungen Don Boscos in 134 Ländern

bieten Begleitung und Schutz, Hilfe, Obdach, Bildung und Arbeitsvermittlung.

30
Standorte

in Deutschland, der Schweiz (Beromünster) und der Türkei (Istanbul) gehören zur Deutschen Provinz der Salesianer Don Boscos.

Das Besondere am Don Bosco Stiftungszentrum ist, dass hier Menschen zusammenkommen: die, die geben, und die, die das Geld in den Projekten einsetzen. Denn Geld allein verändert nichts – entscheidend sind die Menschen vor Ort, die sich für junge Menschen engagieren und daraus Wirkung entstehen lassen.

Philipp Hof
Geschäftsführer Haus des Stiftens

Menschen, die Hoffnung schenken Stimmen aus der Stifterfamilie

Pater Reinhard Gesing Provinzial

Durch die Stiftungen im Don Bosco Stiftungszentrum wird – im wahrsten Sinne des Wortes – im Leben benachteiligter junger Menschen Hoffnung gestiftet: Hoffnung auf gesundheitliche Versorgung, Hoffnung auf ganzheitliche Bildung, Hoffnung auf einen qualifizierten Berufsabschluss, Hoffnung auf eine bessere Zukunft, Hoffnung auf ein sinnerfülltes Leben. In einer Zeit, in der der Sozialstaat in seinen Möglichkeiten immer beschränkter erscheint und in der die internationale Solidarität immer schwächer wird, ist diese Unterstützung umso wichtiger. 

Im Namen der jungen Menschen danke ich allen Stifterinnen und Stiftern für ihr Engagement und ihr Vertrauen. Vielen Dank allen, die im Haus des Stiftens das Don Bosco Stiftungszentrum tatkräftig unterstützen. Vielen Dank den Gründern und Ideengebern, insbesondere posthum P. Herbert Bihlmayer (+) und Heinz Oster (+). Und vielen Dank allen, die in den Gremien daran mitwirken, Hoffnung für junge Menschen zu stiften.

Max Körte Zustifter

25 Jahre Stiften Don Bosco Stiftungszentrum – ich bin froh, dass ich ein Teil davon bin. Meine Frau und ich sind zum Stiften gekommen, weil wir vom Kloster Benediktbeuern so beeindruckt waren. Wir waren häufig dort, haben auch Freunde mitgenommen, damit sie die besondere Atmosphäre dieses Ortes erleben. Die Arbeit mit Jugendlichen dort haben wir zunächst durch Spenden unterstützt. 

Den entscheidenden Impuls zum Stiften gab dann Pater Claudius, der mich bei meinem ersten Stifterfest, zu dem ich uneingeladen gegangen war, direkt ansprach. Er sagt: ‚Ab jetzt bist du Stifter.‘ Wir haben uns dann für eine Zustiftung entschieden, die die Jugendbildungsarbeit in Benediktbeuern fördert, zwei weitere Zustiftungen folgten. Ich kann nur sagen: Leute, stiftet! Oder spendet. Oder macht Zustiftungen. Es gibt so viel zu tun!

Dr. Paul Klein und Dr. Brigitte Gerstenlauer Stifter und Vorstand der BIG Stiftung

Die Salesianer Don Boscos sind ganz nah dran an der Jugend – in Schulen, Werkstätten, Jugendzentren oder auf der Straße. Sie begleiten junge Menschen konkret in ihrem Alltag. Auch am Thema Nachhaltigkeit sind sie eng dran, womit sie ein modernes Gesicht von Kirche zeigen. 

Dazu passt eben auch, dass sie schon vor 25 Jahren die damals noch unbekannte Idee eines Stiftungszentrums umgesetzt haben. Und darin haben auch wir unseren Platz gefunden. 

Dr. Manfred Koch Vorstandsmitglied der Don Bosco Stiftung

In Zeiten in denen die Belastbarkeit des Sozialstaates an ihre Grenzen stößt, gewinnt das stifterliche Engagement einen Stellenwert, der die ursprünglich als subsidäre Hilfeleistung geschaffene Stiftung zu einem für den Staat unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Wohlergehen macht. Deshalb kommt es auf jeden einzelnen von Ihnen an.

Bischof Dr. Stefan Oster Bischof von Passau

Vor 25 Jahren entwickelte mein Vater Heinz Oster gemeinsam mit Pater Herbert Bihlmayer und Philipp Hof die Idee des Stiftungszentrums. Sie wollten Stiften im Geist Don Boscos schnell und unkompliziert möglich machen. So waren tatsächlich viele Menschen in der Lage, Kindern und Jugendlichen nachhaltig Gutes zu tun - bei uns und in vielen Ländern der Welt. 

Damals hatte vermutlich kaum einer geahnt, wie gut sich diese Idee entwickeln würde. Auch die Stifterinnen und Stifer sind längst Teil der Don Bosco Familie geworden - auch untereinander. Ein lebendiges und tragfähiges Netzwerk ist da gewachsen, das unglaublich viel Gutes bewirkt hat und weiter wirkt!

Carolin Kirchner Einrichtungsleiterin Don Bosco Penzberg

Herzlichen Glückwunsch an das Stiftungszentrum und zugleich ein aufrichtiger Dank für die wertvolle Unterstützung in den vergangenen Jahren. Dank Ihres Engagements können wir unsere Arbeit mit voller Hingabe den Kindern widmen. Sie stehen für uns im Mittelpunkt und machen diesen Ort zu einem echten Herzensort. 

Wir hoffen, dass wir den Kindern täglich Mut und Zuversicht schenken können. Zugleich erleben wir hier ein intensives Miteinander: Die Kinder und Jugendlichen lassen auch uns jeden Tag lernen, wachsen und die Welt mit neuen Augen sehen. Ihre Spenden schaffen den Raum und die Möglichkeiten, in dem all das möglich wird.

Jens Bette Schulleiter Don-Bosco-Gymnasium Essen

Liebes Don Bosco Stiftungszentrum, zu Deinem 25. Geburtstag sagt das Don-Bosco-Gymnasium ganz herzlichen Glückwunsch. Ein Vierteljahrhundert schenkst Du Hoffnung für die Dir anvertrauten Kinder und Jugendlichen, auf dass ihr Leben gelingt. Du trägst entscheidend mit dazu bei. Insofern sind wir nicht nur Familie, sondern auch Brüder im Geiste. 

Ohne Dich gäbe es hier kein Mobiliar im Oberstufenraum, keine neuen Basketballkörbe auf dem Hartsportplatz, keine Exkursionen der Sechstklässler zur Phänomenta, kein Schüler-helfen-Schüler (Hausaufgabenhilfe), keine Kommunikation via IServ in der Schulgemeinde, usw. Danke für Dein fortwährendes Engagement! Bleib so jung, aktiv und hilfreich wie Du immer warst und bist. Dein Don-Bosco-Gymnasium

Pater Stefan Stöhr Vorstandsmitglied der Don Bosco Stiftung

25 Jahre Don Bosco Stiftung heißt für mich 25 Jahre Unterstützung, damit das Leben junger Menschen gelingt. Aus der Sicht unserer Einrichtungen und Dienste wurde in 25 Jahren vieles für Kinder und Jugendliche bewegt, was nur mit dieser Hilfe möglich wurde. 

Ich danke im Namen aller Kinder und Jugendlichen für diese konkreten Zeichen der Hoffnung für Ihr Leben.

Julia Parrino Stiftungsberaterin Haus des Stiftens

Was meine Arbeit im Don Bosco Stiftungszentrum so besonders macht, sind die Menschen, mit denen ich zu tun habe. Die Stifterinnen und Stifter begegnen uns mit großer Offenheit, Herzlichkeit und echtem Interesse. Sie nehmen uns mit hinein in ihren Kreis – in die „Stifterfamilie“. Das ist nicht selbstverständlich. Gleichzeitig erlebe ich, wie viel Engagement und Verantwortung dahinterstehen. 

Ihren Weg zu begleiten, gemeinsam Lösungen zu finden und zu sehen, was aus dem stifterischen Engagement entsteht – das macht meine Arbeit spannend und wirklich sinnstiftend. Ich gratuliere zum 25-jährigen Jubiläum und bin stolz, dabei zu sein.

Pater Simon Härting Einrichtungsleiter der Manege gGmbH Berlin

25 Jahre Don Bosco Stiftungszentrum – das bedeutet für uns 25 Jahre unermüdliche Förderung, die wir aus unserer Sorge für die jungen Menschen in der Manege Berlin nicht mehr wegdenken wollen! Eure Stiftungen machen Unterstützung greifbar, sie beflügeln unsere Zukunftsträume und stärken unser Engagement für junge Menschen. 

Dafür danken wir allen Stifterinnen und Stiftern und dem Team des Don Bosco Stiftungszentrums von Herzen und freuen uns auf viele weitere gemeinsame pädagogische Erfolge in Berlin!

Sebastian Schmidt Gesamtleiter Don Bosco Sachsen

Was haben eine Kinokarte, ein neugepflanzter Baum und ein Fahrsimulator gemeinsam? Diese drei Dinge stehen exemplarisch für Einzelprojekte, die erst durch das Engagement des Don Bosco Stiftungszentrums möglich wurden. Don Bosco Sachsen ist seit 25 Jahren Nutznießer dieser Unterstützung und schätzt als Träger vor Ort das große Privileg, eine so starke Partnerorganisation an seiner Seite zu wissen. 

Ohne Finanzmittel sind bekanntlich die meisten Projektideen nicht umsetzbar und finanzielle Ressourcen der öffentlichen Kassen werden zunehmend kleiner, sodass die eigenverantwortliche Mittelakquise immer wichtiger wird. Neben den Stifterinnen und Stiftern, die uns ihr Geld anvertrauen, sind wir den Mitarbeitenden des Don Bosco Stiftungszentrums für das kollegiale Miteinander sehr dankbar. Ich kann Ihnen versichern, Ihre Hilfe kommt an: bei unseren Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. 

Fürstin Gabriela zu Sayn-Wittgenstein-Sayn Beirat der Don Bosco Stiftung & Stifterin der Stiftung Filippas Engel

25 Jahre Hoffnung stiften – das verkörpert das Don Bosco Stiftungszentrum. Hier kommen viele Wege zusammen, verbunden in einem Ziel: jungen Menschen weltweit Chancen zu eröffnen. Filippas Engel ist Teil dieses Weges.

Heribert Trunk Vorstandsmitglied der Don Bosco Stiftung

25 Jahre Hoffnung stiften heißt für mich: Menschen Chancen zu eröffnen, wo andere längst aufgegeben haben. Es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Zukunft zu ermöglichen und besonders jungen Menschen Mut zu machen. Hoffnung entsteht nicht durch Worte allein, sondern durch konkretes Handeln – Tag für Tag. 

Dafür steht das Don Bosco Stiftungszentrum seit einem Vierteljahrhundert auf beeindruckende Weise.

Birgid & Werner Korb Stifter und Stifterin der Dr. Werner und Birgid Korb Stiftung

Wir haben die Arbeit der Salesianer Don Boscos vor Ort erlebt und uns entschieden, mit anzupacken. 

Im Don Bosco Stiftungszentrum haben wir Menschen gefunden, die unsere Überzeugung teilen.

Ich habe erlebt, wie sich die Stiftung über 25 Jahre entwickelt hat. Oft habe ich in anderen Regionen der Welt begeistert von der Wirkkraft der Don Bosco Stifterfamilie berichtet und empfohlen, ähnlich kreativ und effizient zu werden.

Porträt eines glatzköpfigen älteren Mannes mit Brille und dunklem Anzug, leicht lächelnd vor weißem Hintergrund.
Bruder Jean Paul Muller
Vorstandsmitglied der Don Bosco Stiftung
Die Don Bosco Stifterfamilie Ein Wir, das verbindet, Halt gibt und Perspektiven für morgen schafft

Ein lebendiges und tragfähiges Netzwerk ist da gewachsen, das unglaublich viel Gutes bewirkt hat und weiter wirkt.

Bischof Dr. Stefan Oster SDB
Bischof von Passau

Der Weg zur Stiftungsgründung

Stiften – das bedeutet, sich nachhaltig für etwas Gutes einzusetzen. Ist eine eigene Stiftung auch für Sie die passende Form des Engagements? So gelangen Sie in fünf Schritten zur eigenen Stiftung mit Don Bosco.

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Lächelnder älterer Mann mit weißen Haaren und Brille, blauem Hemd und brauner Jacke, vor verschwommenem grünen Hintergrund.
Pater Claudius Amann Vorstandvorsitzender der Don Bosco Stiftung, stv. Gesamtleiter Don Bosco Aschau am Inn, Direktor der SDB-Gemeinschaft in Aschau am Inn